Basic Financial Literacy for Social, Economic and Vocational Inclusion

Grundlegende Finanzbildung für soziale, wirtschaftliche und berufliche Inklusion



 Das Erasmus+ -Projekt BAFI (2025–2028) verfolgt das Ziel, die berufliche Aus- und Weiterbildung (VET) zu stärken, indem sie finanzielle Bildung fördert. Dadurch sollen Lernende befähigt werden, ihre Ausbildung erfolgreich abzuschließen und den Übergang in stabile Erwerbsverhältnisse zu meistern. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung eines umfassenden Toolkits zur finanziellen Bildung, die Förderung von Diversität und Inklusion sowie die Bereitstellung passgenauer Bildungsangebote. Gleichzeitig werden Lehrkräfte unterstützt und politische Entscheidungsträger über die Ergebnisse informiert, um eine möglichst große Wirkung zu erzielen. Insgesamt soll das Projekt dazu beitragen, finanzielle Ungleichheiten zu verringern und die Ergebnisse in der beruflichen Bildung – insbesondere für benachteiligte Gruppen – nachhaltig zu verbessern.

Aufbauend auf bestehenden Studien entwickelt das Konsortium praxisnahe Materialien, die Lernenden helfen, grundlegende finanzielle Kompetenzen zu erwerben. Diese werden gemeinsam mit Lehrkräften, Lernenden und weiteren relevanten Akteuren erprobt, um ihre Qualität und Praxistauglichkeit sicherzustellen. Anschließend werden sie über eine E-Learning-Plattform zugänglich gemacht und gezielt bei Bildungsanbietern sowie in der breiten Öffentlichkeit verbreitet. Parallel dazu wird auch die politische Ebene über die Bedeutung finanzieller Grundbildung und die entwickelten Ressourcen informiert.

Für die Hauptzielgruppe – Lernende in der beruflichen Aus- und Weiterbildung – ist finanzielle Bildung besonders relevant. Sie befinden sich in einer Übergangsphase zwischen Schule und Arbeitswelt und treffen häufig erstmals eigenständige finanzielle Entscheidungen. Viele verfügen bereits über ein eigenes Einkommen und stehen vor der Herausforderung, dieses sinnvoll zu verwalten, zu sparen und verantwortungsvoll einzusetzen. Finanzielle Bildung unterstützt sie dabei, fundierte Entscheidungen zu treffen und ihre Mittel bewusst zu nutzen.

Fehlendes Wissen über Themen wie Kredite, Zinsen oder Konsum kann hingegen schnell zu Verschuldung führen und damit sowohl den Bildungsweg als auch die gesellschaftliche und berufliche Teilhabe gefährden. Eine solide finanzielle Bildung hilft daher nicht nur, Risiken zu vermeiden, sondern auch dabei, die eigenen finanziellen Bedürfnisse realistisch einzuschätzen und langfristig stabil zu planen.

Partnerorganisationen: Jugendförderverein Parchim/Lübz e.V.) aus Deutschland, WeLearn aus Irland, Eurocultura aus Italien und Die Kärntner Volkshochschulen aus Österreich.



Projektinformation:

Laufzeit: 01.11.2025 - 29.02.2028

Förderkennzeichen: 2025-1-DE02-KA220-VET-0000360676


 

Projektkoordination:

Jugendförderverein Parchim/Lübz e.V. Parchim - Deutschland

Ansprechpartnerin: Anne Schulte


E-Mail: anne.schulte@jfv-pch.de

Website: www.jfv-pch.de




Jugendförderverein Parchim/Lübz e.V. Ansprechpartner: Anne Schulte



 

Projektpartner:

EUROCULTURA aus Italien


EUROCULTURA Ansprechpartner: Dalmar Mohamed Ali



Die Kärntner Volkshochschulen GmbH aus Österreich


Die Kärntner Volkshochschulen GmbH Anprechpartnerin: Kathrin Kassl-Rapatz




WeLearn Limited aus Irland

 

WeLearn Limited Ansprechpartnerin: Sarah Keegan