MENRE - STRENGHENING THE MENTAL RESILIENCE OF YOUTH IN DEALING WITH CRISES PRESENTED ON SOCIAL MEDIA

Stärkung der psychischen Resilienz von Jugendlichen im Umgang mit Krisen, die in sozialen Medien dargestellt werden


Soziale Medien sind für viele junge Menschen ein zentraler Informations- und Kommunikationsraum. Gleichzeitig begegnen ihnen dort täglich Inhalte zu Krieg, Katastrophen, Gewalt, persönlichen Krisen, psychischen Belastungen oder gesellschaftlichen Unsicherheiten. Solche krisenbezogenen und pessimistischen Inhalte können das emotionale Wohlbefinden junger Menschen beeinflussen und Gefühle wie Traurigkeit, Überforderung, Angst oder Hilflosigkeit verstärken.

Das Projekt MENRE  untersucht, wie junge Menschen krisenbezogene Inhalte in sozialen Medien wahrnehmen, wie diese Inhalte auf ihr soziales, emotionales und psychisches Wohlbefinden wirken und welche Unterstützungsangebote ihnen helfen können. Im Rahmen des Projekts wurden vorhandene Quellen ausgewertet sowie junge Menschen, Lehrkräfte und Fachkräfte der Jugendarbeit in Deutschland, Ungarn und Tschechien einbezogen.

Die Ergebnisse zeigen, dass junge Menschen krisenbezogene Inhalte häufig nicht gezielt suchen, sondern ihnen diese durch Feeds, Algorithmen und geteilte Beiträge regelmäßig begegnen. Besonders häufig sehen sie Inhalte zu persönlichen Krisen, Krieg und bewaffneten Konflikten sowie psychischen Belastungen. Viele junge Menschen reagieren darauf mit Traurigkeit, Sorgen oder emotionaler Erschöpfung. Gleichzeitig fällt es ihnen oft schwer, diese Eindrücke einzuordnen, darüber zu sprechen oder aktiv Unterstützung zu suchen.

Ziel des Projekts ist es, praxisorientierte Handlungsempfehlungen und konkrete pädagogische Werkzeuge zu entwickeln, die junge Menschen im Umgang mit krisenbezogenen Inhalten stärken. Im Mittelpunkt stehen die Förderung von kritischem Denken, digitaler Medienkompetenz, emotionaler Selbstregulation und bewussten digitalen Grenzen.

Fachkräfte der Jugendarbeit, Pädagoginnen und Pädagogen sowie weitere Multiplikatorinnen und Multiplikatoren erhalten durch das Projekt Unterstützung und Fachwissen, um Medienbildungsangebote wirksam zu gestalten. Sie werden dabei unterstützt, mit jungen Menschen über belastende Online-Inhalte ins Gespräch zu kommen, Inhalte gemeinsam einzuordnen, Desinformation und Manipulation zu erkennen und sichere Räume für Austausch und Reflexion zu schaffen.

Ein besonderer Fokus liegt darauf, junge Menschen nicht nur kurzfristig zu entlasten, sondern langfristig in ihrer digitalen und emotionalen Resilienz zu stärken. Dazu gehören Medienkompetenz und Faktenprüfung, ein besseres Verständnis von Algorithmen, gesunde digitale Grenzen, sichere Gesprächsräume, Peer Support sowie einfache Methoden zur emotionalen Regulation wie Atemübungen, Grounding oder Reflexion.

Das internationale Projektkonsortium besteht aus drei Partnerorganisationen aus Deutschland, Ungarn und Tschechien: MMT aus Deutschland, HAHA aus Ungarn und CARITAS CZ aus Tschechien. 





PROJEKTINFORMATIONEN

Laufzeit: 01/05/2025 – 30/06/2026

Förderkennzeichen: 2024-3-DE04-KA210-YOU-000294460



PROJEKTKOORDINATOR

MMT Academics

Ansprechpartnerin: Melitta Treml




PROJEKTPARTNER


TSCHECHIEN

CHARITA CESKA REPUBLIKA



CHARITA CESKA REPUBLIKA Ansprechpartnerin: Petra Kozílková


UNGARN 

Hajdúsági Hallgatókért és Civilekért Egyesület



HAHA Ansprechpartner: Hamvas László







PROJEKTERGEBNISSE: